Paysafecard ohne Gebühren kaufen – So geht es
Der klassische Weg: Kauf im Einzelhandel
Die mit Abstand sicherste Methode, eine Paysafecard ohne Aufschlag zu kaufen, ist der Besuch eines teilnehmenden Geschäfts. Tankstellen, Kioske, Supermärkte (wie Rewe, Edeka, Müller) und Zeitungsläden führen physische Coupons mit festen Nennwerten wie 10€, 25€, 50€ oder 100€. Sie zahlen an der Kasse exakt diesen Betrag in bar oder mit EC-Karte und erhalten den Barcode-Coupon.
Bei diesem Kauf fallen keine zusätzlichen Gebühren an. Der Händler erhält eine Verkaufsprovision von Paysafecard, die nicht auf Sie umgelegt wird. Achten Sie lediglich darauf, den Coupon nicht zu verlieren, da er wie Bargeld behandelt wird. Einmal gekauft, können Sie den PIN online einlösen.
Die Paysafecard ist eine praktische Prepaid-Lösung, doch versteckte Aufschläge können den Kauf teurer machen als geplant. Viele Nutzer suchen daher nach Wegen, eine Paysafecard ohne zusätzliche Gebühren zu erwerben. Der Nennwert der Karte sollte idealerweise auch der Preis sein, den Sie zahlen.
Dieser Artikel zeigt Ihnen, wo und wie Sie eine Paysafecard zum tatsächlichen Nennwert kaufen können. Wir erklären, welche Kanäle meist gebührenfrei sind und worauf Sie achten müssen, um keine versteckten Kosten zu bezahlen.
Online-Kauf zum Nennwert – Gibt es das?
Online ist die Situation schwieriger. Der offizielle Paysafecard-Shop verkauft nur Barcodes für den Einzelhandel, keine direkten PINs. Drittanbieter, die digitale PINs sofort liefern, verlangen häufig einen Aufschlag für ihren Service und das eingegangene Risiko. Es ist sehr selten, einen Online-Anbieter zu finden, der PINs exakt zum Nennwert anbietet.
Gelegentlich führen große, etablierte Online-Marktplätze oder spezielle Gutscheinportale Aktionen durch, bei denen Paysafecards zum Nennwert angeboten werden. Dies ist jedoch die Ausnahme. Meistens müssen Sie online mit einem Aufschlag von ein paar Prozent rechnen, besonders bei kleineren Beträgen.
- Durchsuchen Sie große Elektronik- oder Gutschein-Online-Shops nach Sonderangeboten.
- Vergleichen Sie die Preise verschiedener Drittanbieter sorgfältig.
- Bedienen Sie sich der Preisvergleichs- oder Alert-Funktionen, um gebührenfreie Angebote zu finden.
Was als „gebührenfrei“ getarnt sein kann
Seien Sie wachsam bei Werbeversprechen. Einige Anbieter werben mit „keine Transaktionsgebühren“, berechnen aber einen höheren Grundpreis für die Karte. Prüfen Sie immer den Endpreis im Warenkorb, bevor Sie bezahlen. Ein Preis von 10,50€ für eine 10€-Paysafecard ist ein versteckter Aufschlag von 5%.
Auch bei der Aufladung eines Paysafecard-Kontos über das MyPaysafecard-Portal können Gebühren anfallen, wenn Sie bestimmte Zahlungsmethoden nutzen. Eine Überweisung von einem Bankkonto ist meist kostenfrei, während E-Wallets oder Kreditkarten manchmal extra kosten. Lesen Sie die Kleingedruckten auf der Paysafecard-Website.
Häufige Fragen
Wo kann ich garantiert eine Paysafecard ohne Aufschlag kaufen?
Garantiert gebührenfrei kaufen Sie nur im physischen Einzelhandel bei einem autorisierten Verkaufsstellen wie Tankstellen, Supermärkten oder Kiosken. Dort zahlen Sie den aufgedruckten Nennwert.
Warum verlangen Online-Anbieter oft einen Aufschlag?
Drittanbieter müssen die PINs zunächst selbst beschaffen, tragen ein gewisses Betrugsrisiko und haben Betriebskosten. Den Aufschlag sehen sie als Servicegebühr für den sofortigen, digitalen Erhalt der Karte.
Ist die Aufladung des MyPaysafecard-Kontos kostenlos?
Das hängt von der Zahlungsmethode ab. Eine Überweisung von Ihrem Girokonto ist normalerweise gebührenfrei. Andere Methoden wie Kreditkarte oder E-Wallets können Gebühren verursachen.
Spielen Sie verantwortungsvoll. Glücksspiel kann süchtig machen. Setzen Sie ein Limit und hören Sie auf, wenn es kein Vergnügen mehr ist. Ab 18.